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07. Februar 2019

Einkommensrunde 2019

Öffentlicher Dienst: Arbeitgeber mauern – Verhandlungen vertagt

Die Tarifverhandlungen wurden ergebnislos auf den 28. Februar 2019 vertagt. „Wir haben viel und über Alles geredet. Fortschritte gibt es keine“, so das Fazit des dbb Bundesvorsitzenden Ulrich Silberbach nach Abschluss der zweiten Verhandlungsrunde mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) am 7. Februar 2019 in Potsdam.

Protestaktionen, Demos und Warnstreiks sind zu erwarten

Nun ist bundesweit vermehrt mit Kundgebungen und Demonstrationen des dbb zu rechnen. Alle Infos zu den Tarifverhandlungen sowie über mögliche Warnstreiks und Protestaktionen erhalten Sie auf der Sonderseite des dbb zur Einkommensrunde (www.dbb.de/einkommensrunde). Die JVB Landesleitung wird zu Aktionen in Bayern alle Mitglieder zeitnah informieren und mobilisieren.

Das Ergebnis der Einkommensrunde 2019 betrifft uns alle

Egal ob Beschäftigter oder Beamter. Von den Verhandlungen über den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) ist der gesamte Bayerische Justizvollzug betroffen. Der TV-L hat für Tarifbeschäftigte direkte Auswirkungen. Für Beamte und Versorgungsempfänger in Bayern soll der Tarifabschluss übertragen werden. Im Koalitionsvertrag der Bayerischen Staatsregierung wurde die „zeitgleiche und systemgerechte Übertragung des Tarifergebnisses auf die bayerischen Beamten, Anwärter und Versorgungsempfänger“ bereits mitaufgenommen.

Die Forderung im Detail

6 Prozent mehr Einkommen, mindestens 200 Euro (Laufzeit: 12 Monate). Eine angemessene und zukunftsfähige Entgeltordnung für den TV-L. Stufengleiche Höhergruppierung. Festbetrag für Auszubildende in Höhe von 100 Euro.