Einkommensrunde 2025/2026
JVB bei Demo in Ansbach: Klare Forderungen an die Politik
Der Start der Einkommensrunde 2025/2026 verlief ernüchternd: In der ersten Verhandlungsrunde legten die Arbeitgeber kein Angebot vor. Damit war früh klar, dass es ohne Druck von außen nicht gehen wird. Am 9. Dezember 2025 setzte der Bayerische Beamtenbund in Ansbach das erste sichtbare Zeichen. Auch der JVB war mit einer Delegation vertreten und machte deutlich, worum es geht: faire Einkommen, verlässliche Bedingungen und eine Besoldung, die der Verantwortung im Justizvollzug gerecht wird. Die Kernforderung: 7 Prozent mehr – mindestens jedoch 300 Euro monatlich.
Die Staatsregierung will das Tarifergebnis erst ein halbes Jahr später auf die Beamten in Bayern übertragen. Eine solche Verzögerung zerstört Vertrauen und benachteiligt Beamte ohne nachvollziehbaren Grund. Wer Verlässlichkeit fordert, darf sie nicht selbst aufkündigen – und liefert damit einen weiteren Grund, warum wir gemeinsam auf die Straße gehen.
„Tag für Tag leisten unsere Kolleginnen und Kollegen im Justizvollzug großartige Arbeit, oft am Limit der Belastbarkeit. Es wäre mehr als angebracht, wenn der Ministerpräsident diese Arbeit anerkennt und wertschätzt. Deshalb erwarten wir selbstverständlich die zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten“, so Alexander Sammer, Landesvorsitzender des JVB.
Die Teilnehmenden machten deutlich:
- Wir stehen für faire Einkommen!
- Wir stehen für Wertschätzung und gute Arbeitsbedingungen!
- Wir stehen zusammen für die Zukunft im öffentlichen Dienst!
Aufruf zur nächsten Aktion: Mahnwache zum CSU-Parteitag
Kommt auch ihr zur nächsten Protestveranstaltung dazu! Denn jede Unterstützung zählt! Gemeinsam sind wir stärker – und gemeinsam können wir etwas bewegen!
- Wann? Freitag, 12. Dezember 2025
- Wo? Messe München
