12. Dezember 2025

Einkommensrunde 2025/2026

JVB-Mahnwache beim CSU-Parteitag

  • Foto: JVB
    Mahnwache vor dem CSU-Parteitag
  • Foto: JVB Gemeinsam mit den Verbänden des Bayerischen Beamtenbundes.
  • Foto: JVB Für alle Teilnehmer am CSU-Parteitag sichtbar: Justizvollzugsbedienstete verdienen Wertschätzung!

Am 12. Dezember 2025 hielt der JVB gemeinsam mit weiteren Verbänden des Bayerischen Beamtenbundes eine Mahnwache vor dem CSU-Parteitag in München ab. Die Botschaft des JVB an die CSU war eindeutig: Der Justizvollzug braucht Planungssicherheit und Verlässlichkeit – keine Verzögerungen und keine Hinhaltetaktik.

Anlass der Mahnwache ist die geplante verzögerte Übertragung des Tarifergebnisses auf die bayerischen Beamten. Die Staatsregierung will das Ergebnis erst sechs Monate später übernehmen. Das ist ein fatales Signal. Die Verzögerung benachteiligt Beamte ohne sachlichen Grund und sorgt für Verunsicherung. Seit Jahren arbeitet der Justizvollzug am Limit. Der Einsatz der Bediensteten ist unverzichtbar für die Sicherheit in unserem Land. An denen, die diesen Dienst Tag für Tag leisten, darf nicht gespart werden. Wer Verantwortung einfordert, muss sie angemessen und zeitgerecht vergüten.

Hintergrund zur Einkommensrunde

Derzeit laufen die Tarifverhandlungen der Länder. Die Kernforderung der Gewerkschaften ist klar: 7 Prozent mehr Einkommen, mindestens jedoch 300 Euro monatlich, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Da die Arbeitgeberseite in der ersten Verhandlungsrunde kein Angebot vorgelegt hat, hat der dbb bundesweite Protestaktionen angekündigt. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 15. und 16. Januar 2026 statt. Ob dann ein ernstzunehmendes Angebot vorgelegt wird, bleibt abzuwarten. Der JVB bleibt dran – und bleibt sichtbar.